1000hands liefert die Daten für die Karstadt Immobilientransaktion

Die 1000hands AG hat die Datenerfassung für eine der größten Immobilientransaktion aller Zeiten in Europa durchgeführt. In zwei Projektphasen wurden die Flächen sämtlicher Karstadt Warenhäuser komplett vermessen, Grundrisse in CAD erstellt und Flächenberechnungen nach gif MF-G und DIN 277 durchgeführt.


Die erfasste Bruttogrundfläche betrug ca. 5 Mio. qm. In Spitzenzeiten waren bis zu 80 Mitarbeiter in Tag- und Nachtschichten eingesetzt. Die Bearbeitungszeit für die beiden Phasen betrug ca. 3 Monate.

Die von 1000hands gelieferten, vertragssicheren Daten wurden im Datenraum den potentiellen Investoren zur Verfügung gestellt und wurden Grundlage der notariellen Kaufverträge.

Nach einhelliger Meinung aller Beteiligten (Eigentümer, Makler, Banken, Anwälte) zeigt sich deutlich, dass große Portfolios wesentlich besser zu verkaufen sind, wenn die Transaktion durch fachgerechte aktuelle Aufmaße belegt ist und der Investor sieht, was er bekommt. Eine ordentliche Datenbasis erleichtert den Verkaufsprozess somit ungemein und führt zu besseren Verkaufspreisen.

In der ersten Phase hat die Karstadt Quelle AG im August 2005 fünfundsiebzig seiner kleineren Warenhäuser an ein Konsortium bestehend aus Dawnay, Day Principal Investments und Hilco UK Ltd. verkauft. Dawnay, Day ist einer der großen europäischen Immobilienfonds mit Sitz in London, Hilco ein in London und Chicago ansässiger, auf Handelsunternehmen spezialisierter Investor. Die 75 kleineren Karstadt-Warenhäuser mit einer Verkaufsfläche von jeweils unter 8.000 Quadratmetern erzielten einen jährlichen Umsatz von knapp 700 Millionen Euro und beschäftigten fast 5.000 Mitarbeiter. Die Häuser befinden sich vor allem in mittelgroßen deutschen Städten.

In der zweiten Phase hat Karstadt-Quelle seine großen Häuser verkauft. Allerdings gab Karstadt die Warenhäuser nicht komplett ab: Sie sind an ein gemeinsames Unternehmen verkauft worden, an dem die US-Investmentbank Goldman Sachs 51 und die Karstadt-Quelle AG 49 Prozent der Anteile hält. Dabei handelt es sich um 85 Warenhäuser, 12 Sporthäuser, 29 Parkhäuser, 15 Bürogebäude sowie 33 weitere Objekte. Der Verkauf brachte sofort 3,7 Milliarden Euro in die Kasse, weitere 800 Millionen Euro erwartet der Konzern aus den Wertsteigerungen in den kommenden Jahren.